Vorsicht: WhatsApp erlaubt Dateiversand aller Dateiformate

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WhatsApp unterstützt nun Dateiversand aller Dateiformate
Schon vorher war der Versand von Bildern, Videos aber auch Dateien im PDF, DOCX oder XLSX Dateiformat über WhatsApp möglich. Nun ist aber nach dem neustem Update der Versand jeglicher Dateiformate möglich. Nutzer, welche das Versenden von Dateien intensiv nutzen, dürfte diese Neuerung erfreuen.

Dateigröße ist begrenzt
Die Größe des Dateianhang ist (zumindest bisher) begrenzt. So können Android Nutzer/innen Anhänge mit maximal 100Megabyte, Nutzer/innen eines iPhones Anhänge mit maximal 128Megabyte versenden. Über die WhatsApp WebApp sind es maximal 64Megabyte, welche pro Dateianhang versendet werden können.

Mögliche Nachteile und Sicherheitsrisiken
Ein Ärgernis könnte sein, dass man als Empfänger nun noch mehr „Kram den man nicht will“ zugesendet bekommt – da der oder die Sender nun „alles mögliche“ abschicken können. Ärgerlich vor allem dann – wenn man als Empfänger selbst einen Tarifvertrag mit limitiertem Datenvolumen hat oder vor Ort gerade eine langsame Internetverbindung – welche durch den Empfang von noch mehr Nachrichten samt Anhängen verlangsamt wird.

Sicherheitsrisiko APK und ZIP Anhänge
Weitaus schwerwiegender sind die Befürchtungen in Hinsicht der Sicherheit! Hat man heute bereits auf dem Rechner mit E-Mail Malware Anhängen zu kämpfen – kann dem Empfänger nun auch per WhatsApp ein entsprechender gefährlicher Anhang untergejubelt werden. Gerade Android Nutzer/innen müssen achtgeben, da nun der Versand und Empfang von APK bzw. ZIP Dateien problemlos möglich ist.

Wir sind gespannt auf die ersten manipulierten Anhänge, welche per WhatsApp verteilt werden und so auf den Smartphones und Tablets der Betroffenen landen. Wir sind uns sicher, nicht lange warten zu müssen.

Dell: Verkäufe von 2in1 Geräten steigen, Apple verliert

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Dell präsentiert Statistik – 2in1 Geräte wachsen, Apple verliert
Der Computerhersteller Dell hat bei Ankündigung neuer 2in1 Geräten, wie dem Dell Latitude 7285, einige recht interessante Statistiken präsentiert. Laut Dell verzeichnete man im ersten Quartal 2017 einen Anstieg eigens verkaufter 2in1 Geräte um immerhin 48 Prozent. Dazu sollte man jedoch gleich erwähnen, dass Dell bisher nicht groß in diesem Bereich tätig war und so eine entsprechende hauseigene Steigerung nicht sehr verwunderlich ist – im Gesamt steigenden 2in1 Markt.

Angeregt durch die steigende Nachfrage im Geschäftskunden Bereich, welche die Flexibilität und Einsatzmöglichkeiten der neuen Konvertibles schätzen, will Dell nun das eigene Engagement im 2in1 Bereich verstärken.

Reine Tablets auf dem Rückmarsch?
Unterdessen verlieren laut aktuellen Statistiken immer mehr reine Tablet Systeme – aus dem Android und iOS Lager – an Relevanz. Geschäftskunden schätzen die Produktivität und Vielseitigkeit der Konvertibles – unter Anderem auch wegen einem „echten“ Betriebssystem und dessen Möglichkeiten.

Apple versucht mit dem kommenden iOS 11 auf dem iPad hier deutlich entgegen zu treten und stellt dem Anwender mit neuen Funktionen wie Files oder Drag and Drop ähnliche Funktionen zur Verfügung – welche zum Beispiel ein Konvertible mit Windows 10 anbietet. Ob dies den Trend aufhält bleibt ab zu warten. Obwohl jedes neue iPad laut IDC im entsprechenden Quartal eine Menge Käufer findet, bleibt der Trend über die letzten Jahre gesehen rückläufig.

Auch Microsoft verliert
Allerdings sind die Zahlen auch bei Microsoft – mit dem Surface Pro – rückläufig. So verzeichnete man hier im ersten Quartal 2017 einen Rückgang von ganzen 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hierbei sind jedoch zwei Faktoren zu beachten. Zum Einem das Erscheinen des Surface Pro 4 im ersten Quartal 2016 und dem diesjährigen späten Erscheinen des Surface Pro (5).

Zum Anderen bekommt das Surface Pro immer mehr Konkurrenz im eigenen Windows Lager. Kaum ein Hersteller, der nicht mindestens ein, zwei oder mehrere 2in1 Geräte im Portfolio hat – in fast jedem Budget Bereich. Zudem haben die anderen Hersteller aufgeholt bei Design, Verarbeitung und Preis – gegenüber dem Surface Pro.

Microsoft dürfte damit auch weniger ein Problem haben. Die Surface Reihe war schon immer eine Art „Machbarkeitsstudie“ von Microsoft für andere Hersteller. Ein steigender 2in1 Markt soll die PC Hersteller und das Windows Öko System stärken – auch gegen steigende Apple Zahlen.

Google i/o 2017 – im Zeichen der Entwickler

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In Zeiten in denen viele Entwicklerkonferenzen mehr und mehr auch zu Hardwareveranstaltungen mutieren, stand die diesjährige Google i/o ganz im Zeichen der Entwickler – und nicht irgendwelcher Hardware Experimenten.

Android Apps mit Kotlin programmieren.
Besondere Erwähnung und Begeisterung fand die offizielle Einbindung der Programmiersprache Kotlin in Android.  Neben Java soll Kotlin den gleichen Stellenwert bei der Entwicklung von Android Apps bekommen. Kotlin bringt für App Programmierer eine wesentlich übersichtlichere Syntax als Java. Die Aussagen Googles in der diesjährigen i/o lassen darauf schließen, dass Google von Kotlin sehr überzeugt ist.

Google möchte dabei eng mit Jetbrains, einem der Hauptsponsoren von Kotlin, zusammen arbeiten. Für Entwickler ein Vorteil, da dies hoffentlich eine lange Verwaltung der Ressourcen bedeuten wird. Kotlin wird in der kommenden Android Studio Version integriert.

Google Assistant für das iPhone.
Einen Angriff auf Apples Siri Dienst auf dem iPhone plant Google mit seinem Google Assistant. Die App ist zunächst nur im Apple Store USA verfügbar, soll aber bis Ende des Jahres auf 10 weitere Sprachen ausgebaut werden und so in weiteren Ländern erscheinen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Betaphase von Android O beginnt.
Neben Kotlin wurde auch Android O näher vorgestellt. Für was das O allerdings steht, hat Google allerdings immer noch nicht verraten. Auch sonst gab es wenig Neues zur kommenden Android Version. Themen waren unter Anderem die automatische Zwischenablage, die Bild in Bild Funktion und die neuen App Benachrichtigungen.

Weitere Interessante Themen waren sicherlich Googles Vorstöße im Bereich der künstlichen Intelligenz. Google investiert hier viel in den eigenen Apps, wie Google Fotos, der Smartphone Kamera und dem Google Assistenten. Bei letzterem plant Google gar einen „Angriff“ auf Apples Siri.

Auch interessant, eine für Mobilgeräte optimierte Version  der Machine Learning Bibliothek Tensorflow soll später in Android O veröffentlich werden. Zudem erhält diese Tensorflow Lite Bibliothek eine API für Neuronale Netze an seine Seite.

Googles i/o 2017 war damit dieses Jahr wieder deutlich näher bei den Entwicklern, statt für den Endverbraucher neue Hardware vor zu stellen. Sicherlich nicht für die Masse spektakulär, für die Programmierer aber der richtige Weg. Und davon profitieren die Endanwender am Schluss ja ebenso.

Tag 2 der Microsoft BUILD 2017 – Zusammenfassung

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Gestern war Tag 2 der diesjährigen Microsoft BUILD 2017, welcher ganz im Zeichen von Windows stand. Hier eine kleine Zusammenfassung der News vom gestrigen Tag.

Redstone 3 heißt nun offiziell Windows 10 Fall Creators Update – gab Microsoft bekannt. Redstone 3 war der bisherige Name der kommenden Windows 10 Version, welche im vierten Quartal 2017 erscheinen soll.  Auch hat das Design Project Neon nun einen neuen Namen verpasst bekommen – es heißt nun Fluent Design System.

Ziel ist es zudem den User nicht mehr auf die Windows 10 Mobile Plattform zu drängen, sondern die Verbesserung des plattformübergreifenden Datenaustausches. So sollen Anwender nahtlos mit Windows, Android und iOS Geräten arbeiten können.

Mit dem Cloud-Powered Clipboard sollen sich so Daten zwischen den Geräten problemlos austauschen lassen. Vorbei sind die Zeiten, an denen die Anwender eine Datei aus dem Explorer per Mail an eigene Geräte versenden musste, so Microsoft.

Mit Windows Timeline stellt Microsoft zukünftig eine Funktion unter Windows 10 bereit, die es den Anwendern erlaubt den Rechner auf einen beliebigen Zeitpunkt in der Vergangenheit zurück zu setzen. Ähnliches bieten ja aktuelle Anwendungen für Virtuelle Maschinen an mittels Snapshot Funktion. Eine sehr interessante Neuerung um zum Beispiel misslungene oder unerwünschte Software Installationen „rückgängig“ zu machen.

OneDrive Files on Demand – die Platzhalter kehren zurück. Was unter Windows 8 als Smart Files bekannt war und unter Windows 10 gestrichen wurde, kehrt nun wieder zurück.  Alle OneDrive Dateien werden nun im Explorer wieder sichtbar, auch wenn sie sich nicht physikalisch auf den Geräten befinden.

Linux im Windows Store – nicht nur die Zusammenarbeit mit Android und iOS soll verbessert werden. So soll Ubuntu im Windows Store verfügbar sein und sich einfacher in das Windows Subsystem installieren lassen.

Apple iTunes App im Windows Store – diese Nachricht ist vor allem im Hinblick auf das kommende Windows 10S und dem Microsoft Surface Laptop interessant.  Weitere Informationen dazu hier auf unserer Partnerwebseite.

Mit Story Remix hat Microsoft eine Anwendung angekündigt, mit der die Anwender einfache Zusammenstellungen von Alben und Videos erstellen können.  Das ganze erinnert an Apples iMovie.