Dell: Verkäufe von 2in1 Geräten steigen, Apple verliert

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Dell präsentiert Statistik – 2in1 Geräte wachsen, Apple verliert
Der Computerhersteller Dell hat bei Ankündigung neuer 2in1 Geräten, wie dem Dell Latitude 7285, einige recht interessante Statistiken präsentiert. Laut Dell verzeichnete man im ersten Quartal 2017 einen Anstieg eigens verkaufter 2in1 Geräte um immerhin 48 Prozent. Dazu sollte man jedoch gleich erwähnen, dass Dell bisher nicht groß in diesem Bereich tätig war und so eine entsprechende hauseigene Steigerung nicht sehr verwunderlich ist – im Gesamt steigenden 2in1 Markt.

Angeregt durch die steigende Nachfrage im Geschäftskunden Bereich, welche die Flexibilität und Einsatzmöglichkeiten der neuen Konvertibles schätzen, will Dell nun das eigene Engagement im 2in1 Bereich verstärken.

Reine Tablets auf dem Rückmarsch?
Unterdessen verlieren laut aktuellen Statistiken immer mehr reine Tablet Systeme – aus dem Android und iOS Lager – an Relevanz. Geschäftskunden schätzen die Produktivität und Vielseitigkeit der Konvertibles – unter Anderem auch wegen einem „echten“ Betriebssystem und dessen Möglichkeiten.

Apple versucht mit dem kommenden iOS 11 auf dem iPad hier deutlich entgegen zu treten und stellt dem Anwender mit neuen Funktionen wie Files oder Drag and Drop ähnliche Funktionen zur Verfügung – welche zum Beispiel ein Konvertible mit Windows 10 anbietet. Ob dies den Trend aufhält bleibt ab zu warten. Obwohl jedes neue iPad laut IDC im entsprechenden Quartal eine Menge Käufer findet, bleibt der Trend über die letzten Jahre gesehen rückläufig.

Auch Microsoft verliert
Allerdings sind die Zahlen auch bei Microsoft – mit dem Surface Pro – rückläufig. So verzeichnete man hier im ersten Quartal 2017 einen Rückgang von ganzen 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hierbei sind jedoch zwei Faktoren zu beachten. Zum Einem das Erscheinen des Surface Pro 4 im ersten Quartal 2016 und dem diesjährigen späten Erscheinen des Surface Pro (5).

Zum Anderen bekommt das Surface Pro immer mehr Konkurrenz im eigenen Windows Lager. Kaum ein Hersteller, der nicht mindestens ein, zwei oder mehrere 2in1 Geräte im Portfolio hat – in fast jedem Budget Bereich. Zudem haben die anderen Hersteller aufgeholt bei Design, Verarbeitung und Preis – gegenüber dem Surface Pro.

Microsoft dürfte damit auch weniger ein Problem haben. Die Surface Reihe war schon immer eine Art „Machbarkeitsstudie“ von Microsoft für andere Hersteller. Ein steigender 2in1 Markt soll die PC Hersteller und das Windows Öko System stärken – auch gegen steigende Apple Zahlen.

Microsoft: neue Version des Surface Pro vorgestellt

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Das neue Surface Pro heißt nun Twix…

Nein, natürlich nicht. Microsoft hat am gestrigen Dienstag den Nachfolger des Surface Pro 4 vorgestellt – es heißt schlichtweg – nur Surface Pro. Dabei handelt es sich auch weniger um einen Nachfolger, sondern eher um ein Update. Allerdings um ein Update, welches aus unserer Sicht einige nette Features bieten soll, welche für den Einen oder Anderen durchaus einen Kaufanreiz darstellen könnte.

Leichter, dünner  und schneller.
Beginnen wir mit den kleineren Änderungen , welche aus unserer Sicht nicht unbedingt einen Wechsel auf das nun kommende Modell rechtfertigen. Mit nun 768 Gramm ist es rund 18 Gramm leichter als das Surface Pro 4 – dabei soll es auch einen „Hauch“ dünner geworden sein. Die nun abgerundeten Ecken sollen die Handhabung angenehmer wirken lassen.

Der Kickstand lässt sich nun um 165 Grad aufklappen – beim Surface Pro 4 waren es ganze 150 Grad. Dadurch soll der Neigungswinkel noch individueller anpassbar sein, zudem eine bessere Position für Präsentationen in der Draufsicht am Bildschirm ermöglicht werden.

Im neuen Surface Pro kommen die neuen Intel Kaby Lake Prozessoren der 7ten Generation zum Einsatz.

Schneller und lautlos – oder auch leiser.
Eine durchaus interessante Neuerung – besonders für Liebhaber der leisen Töne – im neuen Surface Pro ist wird nicht nur das Core M3 Modell Lüfter los betrieben (wie bereits ja auch im Surface Pro 4), auch das Core i5 Modell verfügt nun über keinen aktiven Lüfter und ist damit lautlos.  Nur das Core i7 Modell wird mit einem aktiven Lüfter betrieben, welcher aber mit angegebenen maximalen 18db äußerst angenehm leise wäre. Wir sind gespannt, wie sich dieses Hardwaredesign in der Praxis auf die Gehäuseabwärme auswirken wird.

Surface Pro ein Langläufer.
Dazu soll das Surface Pro nun eine Akkulaufzeit von circa 13,5 Stunden aufweisen. Natürlich weiß man, wie solche Angaben zu deuten und ein zu ordnen sind. Allerdings entspräche dies einer Steigerung von fast 50% gegenüber dem Vorgängermodell. Wenn das neue Surface Pro gegenüber dem Pro 4 nun wirklich eine rund 30-40% längere „echte Akkulaufzeit“ bietet, wäre dies ein echter Fortschritt – um nun vielleicht wirklich auf reale 8-10 Stunden in der Praxis zu kommen.

Gebt mir neue Farben!
Das neue Touch Cover wurde in Punkto Tastatur nicht nur mechanisch nochmals überarbeitet und laut Microsoft verbessert – die nun erhältliche neue Tastatur kommt in edlem Alcantara und neuen Farben, wie Platin, Burgund, Cobaltblau und Schwarz. Auch der neue Surface Pen ist in diesen Farben zukünftig erhältlich.

Und wenn wir schon beim Surface Pen sind – dieser ist nicht mehr im Lieferumfang dabei, sondern muss gesondert geordert werden. Verloren hat der Surface Pen den Halteclip – gewonnen hat er an Druckstufen, welche sich mit 4.096 vervierfacht haben gegenüber dem Vorgänger.

Ende 2017 wird gefunkt.
Ein für uns wichtiges Kaufkriterium soll am Herbst 2017 erhältlich sein – das neue Surface Pro mit LTE. Ein wirklich wichtiges Feature, wie wir finden, da vor allem viele andere 2in1 Konkurrenzprodukte, aber auch Tablets wie das iPad Pro – dieses Feature schon länger anbieten. Wir hoffen nur, dass die LTE Version nicht dem größerem i7 Surface Pro vorenthalten bleibt.

Kaufen? Umsteigen?
Bei einem Neueinstieg in die Surface Pro Reihe ist ein Griff zum neuen Modell logisch. Ob das Update ausreicht um vom Surface Pro 4 auf das neue Modell um zu steigen, hängt natürlich von den persönlichen Anforderungen ab.

Für uns wären eine verlängerte Akkulaufzeit, ein Lüfter loser Betrieb des i5 Core und vor allem eine LTE Version – Grund genug, um vom Pro 4 auf das neue Modell um zu steigen. Wir sind gespannt auf die ersten Testergebnisse und Berichte.

Vorbestellen können Sie das neue Surface Pro im Microsoft Online Store. Die Auslieferung soll ab dem 15. Juni 2017 beginnen.

Tag 2 der Microsoft BUILD 2017 – Zusammenfassung

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Gestern war Tag 2 der diesjährigen Microsoft BUILD 2017, welcher ganz im Zeichen von Windows stand. Hier eine kleine Zusammenfassung der News vom gestrigen Tag.

Redstone 3 heißt nun offiziell Windows 10 Fall Creators Update – gab Microsoft bekannt. Redstone 3 war der bisherige Name der kommenden Windows 10 Version, welche im vierten Quartal 2017 erscheinen soll.  Auch hat das Design Project Neon nun einen neuen Namen verpasst bekommen – es heißt nun Fluent Design System.

Ziel ist es zudem den User nicht mehr auf die Windows 10 Mobile Plattform zu drängen, sondern die Verbesserung des plattformübergreifenden Datenaustausches. So sollen Anwender nahtlos mit Windows, Android und iOS Geräten arbeiten können.

Mit dem Cloud-Powered Clipboard sollen sich so Daten zwischen den Geräten problemlos austauschen lassen. Vorbei sind die Zeiten, an denen die Anwender eine Datei aus dem Explorer per Mail an eigene Geräte versenden musste, so Microsoft.

Mit Windows Timeline stellt Microsoft zukünftig eine Funktion unter Windows 10 bereit, die es den Anwendern erlaubt den Rechner auf einen beliebigen Zeitpunkt in der Vergangenheit zurück zu setzen. Ähnliches bieten ja aktuelle Anwendungen für Virtuelle Maschinen an mittels Snapshot Funktion. Eine sehr interessante Neuerung um zum Beispiel misslungene oder unerwünschte Software Installationen „rückgängig“ zu machen.

OneDrive Files on Demand – die Platzhalter kehren zurück. Was unter Windows 8 als Smart Files bekannt war und unter Windows 10 gestrichen wurde, kehrt nun wieder zurück.  Alle OneDrive Dateien werden nun im Explorer wieder sichtbar, auch wenn sie sich nicht physikalisch auf den Geräten befinden.

Linux im Windows Store – nicht nur die Zusammenarbeit mit Android und iOS soll verbessert werden. So soll Ubuntu im Windows Store verfügbar sein und sich einfacher in das Windows Subsystem installieren lassen.

Apple iTunes App im Windows Store – diese Nachricht ist vor allem im Hinblick auf das kommende Windows 10S und dem Microsoft Surface Laptop interessant.  Weitere Informationen dazu hier auf unserer Partnerwebseite.

Mit Story Remix hat Microsoft eine Anwendung angekündigt, mit der die Anwender einfache Zusammenstellungen von Alben und Videos erstellen können.  Das ganze erinnert an Apples iMovie.